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Unravel ist ein von einem kleinen Unternehmen aus Schweden entwickeltes Jump'n Run Spiel, vollgepumpt mit Emotionen und einer packender Story.
Das Entwicklerteam heißt Coldwood und kommt von einer nördlichen Stadt aus Schweden.
Im Spiel "schwingst" du dich als kleine Garnfigur - Yarny - durch die Welten und vervollständigst durch Sammeln von Häkeltalismänner das Buch der "Erinnerungen", wie ich es im Let's Play liebevoll nenne.
Unravel
Spiel: Unravel
Entwickler(-seite): Cooldwood Interactive
Erschienen am: 09.02.2016
Zu Kaufen auf: Origin
Playlist auf YouTube: Auf Gehts
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Tja, sind wir also mit unserem immer mehr ans Herz wachsenden Garnfreund "Yarny" am Ende angekommen und um das Spiel, Nein besser gesagt diese wundervolle Geschichte erst mal mit einem Wort kurz zu beschreiben, sage ich nur: "Augenöffnend".

Nun ja, ein vielleicht komisches Wort, für ein Spiel, aber am Ende wird man einfach komplett mitgerissen und fühlt sich in die gesamte Story eingebunden! Es besteht nicht nur aus Rätsel Lösen, oder mit dem Garnlasso Herumschwingen, vielmehr denkt man über das nach, was in diesem Spiel alles passiert.

In jedem Level (außer in dem Drittletzten) findest du einen kleinen, wie ich ihn immer liebevoll genannt hab, Garntalisman oder eine Garnfigur. Dieser vervollständigt dann nach und nach das kleine Fotobuch, der am Anfang zu sehenden Großmutter, welches dann die gesamte Geschichte des Spiels erzählt, oder besser gesagt zeigt.

Jetzt erstmal an den Anfang des Geschehens!
Man bekommt mit, dass es um ein Großmütterchen geht, die sich am Anfang ein Bild anschaut und wie ich es interpretieren würde an die alten Zeiten denkt und ein wenig in melancholie verfällt. Man kann allerdings schwer sagen, was auf dem Bild ist, ich vermute aber dass es der Bruder oder der Sohn ist, den man im Laufe des Spieles kennenlernt und erfährt was es mit ihm auf sich hat.
Als die Großmutter dann die Treppen nach oben geht, verliert sie aus ihrem Häkelkorb eine rote Garnrolle, was dann die Geburtsstunde des kleinen Yarnys ist.

Nun sind wir in einer etwas anderen Levelauswahl gelandet: Auf dem Tisch, wo wir anfangs und nach jeder Erinnerung landen liegt das Fotobuch, welches wir jederzeit durchblättern und betrachten können und sich mit, zur jeweiligen Erinnerung passenden Fotos vervollständigt.
Wenn wir vom Tisch aus immer weiter nach Rechts schwingen, finden wir einige Fotos in Bilderrahmen aufgestellt, die dann die jeweiligen Startpunkte der Levels, von mir benannten "Erinnerungen" sind. Starten können wir aber nur eine Erinnerung nach der anderen, da alle einer gegliederten Story unterliegen.

So wie wir in der Levelauswahl, im liebevollen 2,5D - Design, uns nach Rechts gekämpft haben, geht es dann auch in den einzelnen "Erinnerungen" von statten.
In der ersten Erinnerung angekommen, wird man wenigstens nicht in kalte Wasser geworfen, sonder eher ins warme Kinderplanschbecken. Alle "Basics", worauf dann mehr oder weniger die gesamten Rätsel aufgebaut sind werden hier erklärt und sind auch schon ziemlich knifflig. Was allerdings meiner Meinung nach am meisten ins Auge springt, fällt und gedrückt wird, ist die Physik des Spieles: Wir müssen an einer Stelle mit Yarny eine Brücke aus 6 Äpfeln bauen, müssen aber davon 5 vom nahegelegenden Baum herschieben. Wer hier dann mit Logik und einem leichten Hauch von Faulheit (Ich zähle mich dazu! :D) heran geht, will alle 5 Äpfel in Reihe mit einmal schieben... Leider wird das nichts - dank der Physik im Spiel! Wir müssen also erstmal 4 Äpfel einsacken und dann den Letzten.

Die Rätsel im Spiel steigern ihre Schwierigkeit auch mit steigenem Fortschritt im Spiel, allerdingst pendelt sich das ganze ungefähr zu zweidrittel des Spieles auf ein (fast) gleichbleibendes Niveau. Was aber nicht Schlimm ist, da es nur die Schwierigkeit, und nicht das komplette Aussehen der Rätsel ist. Man lernt aber im Laufe des Spieles die Tücke und Raffinesse der Rätseldesigner kennen, erkennt einige Vorgehensweise und bestimmte Zeichen in Rästeln und kann einiges schon erahnen. Ist aber auch logisch und
kam - zumindest bei mir - wirklich erst im gesamten Verlauf des Spieles, was demzufolge überhaupt kein negativer Punkt ist, viel mehr ein positiver.

Das Leveldesign kann sich echt sehen lassen und wechselt wortwörtlich wie die 4 Jahreszeiten, oder aber die Stimmung, die sich nach und nach in der Story breit macht.
Es fängt an mit Freundlichkeit, Vertrautheit und geht dann leider ins Düstere, Melancholische und Traurige. Aber genau das ist auch der Sinn dabei: Man fühlt sich demnäch wohl oder unwohl, wie unser kleiner Freund Yarny.
Genauso die Musik, passend zu den Leveln, die das ganze noch unterstützt und die Gefühle noch mehr aufkochen lässt.

Im Gesamten komme ich mit meinem Let's Play auf eine Spielzeit von 5 Stunden 40 Minuten und 44 Sekunden, was schon ziemlich gut ist, da ich ja nicht alle geheimen Blumen gesucht, bzw. gefunden habe.

Alles in Allem bin ich echt begeistert und bin froh es gespielt zu haben, denn selten hat mich ein Spiel so mitgerissen und mit Emotionen erfüllt, wie Unravel.
Am Ende konnte ich mich kaum noch halten und mir sind sogar die Tränen gekommen und ich würde behaupten, das schafft zum Beispiel kein Film, da man sich in Spielen viel mehr in die Hauptfiguren einfühlen kann, einfach deswegen, weil man sie steuert und mit ihnen agiert. Darum sage ich auch hier am Ende: Danke für dieses schöne Spiel!
Die letzten Worte zu Unravel:
Hier noch das Video zu den letzten Worten, in Kurzfassung:
Ab zu den restlichen Videos!
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